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Dürerzeit -
Musik der deutschen Renaissance
Capella Antiqua Bambergensis mit Solisten Benjamin Dreßler (Viola da Gamba - Tenor),
MMarkus Sperlein (Clavichord - Altus)
Nicht nur in der Kunst, auch in der Musik entstand in der Renaissance eine bisher ungeahnte Klangvielfalt und Virtuosität. Die Viola da Gamba war in dieser Epoche bereits sehr beliebt und eine weit verbreitete Instrumentenfamilie. Die Komponisten schufen in den Regionen des „Heiligen Römischen Reiches“ Musikstücke, welche nach mehr als 500 Jahren immer noch einzigartig sind.
Mit Benjamin Dreßler aus Leipzig spielt ein wahrer Meister auf der „Viola da Gamba“, der mit der Capella Antiqua ein „vielsaitiges“ Konzertprogramm erklingen lässt.
Der Sänger und Organist Markus Sperlein wird in diesen Sonderkonzerten das Clavichord virtuos spielen. Dieses zart klingende Instrument spielte seit seiner Entwicklung, besonders aber im 15. und 16. Jahrhundert eine große Rolle und ist eines ältesten besaiteten Tasteninstrumente. Es bietet die Möglichkeit der direkten Tonbeeinflussung und war in den damaligen Zeiten in ganz Europa verbreitet.
Benjamin Dreßler studierte Viola da Gamba bei Rebekka Ruso und Irene Klein an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Künstlerisch prägten ihn außerdem Niklas Trustedt, Wieland Kuijken, Lorenz Duftschmidt und Siegfried Pank. Nach einem weiteren Studium an der UdK-Berlin ist er auch Dipl.-Tonmeister. Benjamin spielt u. a. in Ensembles wie The Playfords, Cappella Sagittariana Dresden, Ensemble Noema Leipzig und Concerto Sacro.
Markus Sperlein: Studium der Tasteninstrumente bei Siegfried Fuchs und bei Domorganist a.D. Wolfgang Wünsch (Bamberg). Studium der Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, Abschluss Magister Artium. Weiterführende Studien mit Schwerpunkt historische Aufführungspraxis für Tasteninstrumente des 17. und 18. Jahrhunderts. Gründungsmitglied der Kaiserdom Vokalisten Bamberg.
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