CDs der
CAPELLA ANTIQUA BAMBERGENSIS

 

KLANG DER STAUFER - 2010 - erscheint im September 2010
Capella Antiqua Bambergensis
Arianna Savall (Gesang & Harfe)
Petter Udland Johansen (Gesang & Haringfele)
Christine Maria Rembeck (Gesang)
Nora Thiele (Percussion)

In den beiden ersten Wochen des Juni fanden sich ganz besondere Gäste in Schloß Wernsdorf ein, um mit der CAPELLA ANTIQUA BAMBERGENSIS eine außergewöhnliche CD aufzunehmen.

Die hier entstandene CD ist die offizielle CD zur großen Stauferausstellung in Mannheim.
In drei besonderen Konzerten ist diese einzigartige Musik auch in Mannheim zu hören. Informationen unter www.staufer2010.de

Mit Arianna Savall (Harfe und Gesang) & Petter Udland Johansen (Haringfele und Gesang) kamen zwei weltbekannte Musiker aus Barcelona in das fränkische Schloß Wernsdorf. Aus Freiburg kam die Sängerin Christine Maria Rembeck, und die Berlinerin Nora Thiele sorgte für einen einzigartigen Rhythmus und Klang mit der Vielzahl Ihrer Percussioninstrumente. Der Leipziger Tonmeister Benjamin Dressler sorgte für einen wunderbar originalen Klang (selbst das Catering bei den Aufnahmen war staufisch geprägt :-) )
Einzigartige Kompositionen des Mittelalters, aus Andalusien, Süditalien, Deutschland, aber auch aus Norwegen lassen die Klangvielfalt dieser Musikepoche erahnen. Aber auch eine außergewöhnliche Uraufführung versetzt die Hörer in die Zeit Friedrich Barbarossas und dem "Stupor Mundi" genannten Kaiser "Friedrich II."

Arianna Savall, die Harfenistin und Sopranistin zählt zu den bekanntesten europäischen Musikerinnen der Alte Musik Szene. Geboren in Basel (Schweiz) im Schoße der berühmten katalanischen Musikerfamilie „Savall“ (Vater: Jordi Savall, Mutter: Montserrat Figueras) begann Arianna im Alter von sieben Jahren ihre musikalische Ausbildung. Sie studierte Harfe bei Magdalena Barrera und Gesang bei Maria Dolors Aldea. Sie erhielt das Harfendiplom und Gesangdiplom am Konservatorium Terrassa. 1992 nahm sie das Studium der historischen Interpretation bei Rolf Lislevand am Konservatorium Toulouse auf und absolvierte mehrere Kurse bei Andrew Lawrence-King, Hopkinson Smith und ihren Eltern Montserrat Figueras und Jordi Savall. 1996 kehrte sie in die Schweiz zurück und studierte Gesang bei Kurt Widmer und Harfe bei Heidrun Rosenzweig an der Schola Cantorum Basiliensis. 2001 schloss sie ihr Studium ab. Als Solistin nimmt sie an verschiedenen Solokonzerten teil, bei diesen Anlässen singt sie und begleitet sich auf der Harfe.

Petter Udland Johansen, geboren in Oslo, erhielt er dort auch seine erste Ausbildung in Gesang und Schauspiel. Das Diplomstudium im Fach Gesang an der Norges Musikkhøyskole bei Ingrid Bjoner und Svein Bjørkøy schließt er 1996 ab, das Aufbaustudium in Basel an der Scola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt 2000. Petter Udland Johansen ist ebenso als Interpret Alter Musik Savall in Monteverdis „Orfeo“ im Teatro Real in Madrid und Liceo in Barcelona mit, trat als Solist in zahlreichen Messen und Oratorien auf.

Christine Maria Rembeck genoss eine umfassende musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier, Tanz und Blockflöte. Nach dem Abitur erhielt sie an der Musikhochschule in Wien das Diplom im Fach „Musik- und Bewegungspädagogik“, studierte Blockflöte und widmete sich mit großem Interesse dem Studium der Barock- und Renaissancemusik. Es folgte ein Gesangsstudium in Leipzig mit dem Schwerpunkt „Musik des 17./18. Jahrhunderts“. Als Sopransolistin singt Christine Maria Rembeck in Liederabenden, Oratorien und Opernprojekten, sowie in den musikalischen Projekten der Capella Antiqua Bambergensis.

Nora Thiele wuchs in einem musikalischen Elternhaus in Leipzig auf, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater ethnische Perkussion, Schlagzeug und Klavier studierte. Sie ist eine der meistbeschäftigten Musikerinnen Deutschlands und gilt wegen ihrer Vielseitigkeit (neben Ihren mehr als 20 verschiedenen Rahmentrommeln spielt sie ebenso virtuos Darbukka, Zarb, aber auch Cembalo und Orgel) als Geheimtipp in der europäischen Trommelszene.


KLANG DER GOTIK - Musik um 1300 - 2009
Capella Antiqua Bambergensis

Christine Maria Rembeck (Gesang)
Nora Thiele (Percussion)

Zusammen mit den beiden Ausnahme-Musikerinnen Christine Maria Rembeck (Gesang) und Nora Thiele (Percussion) lässt die Capella Antiqua Bambergensis einen außergewöhnlichen Querschnitt durch die aufregende Klangwelt der Gotik erklingen.

Fünf
Mitten in der immer noch geheimnisvollen Zeit des Mittelalters gibt es eine unglaubliche Revolution : im Jahr 1209 beginnt in Deutschland, mit dem Bau des Magdeburger Doms, nicht nur in der Baugeschichte eine neue Epoche - der Spitzbogen löst den Rundbogen ab - auch in der Musik ändert sich Grundlegendes.
Der Griff zum Himmel: Die Kathedralen der Gotik. Im Schatten dieser gewaltigen Bauwerke erblühte die Musik wie nie zuvor oder danach: Aus dem Morgenlande kamen bisher kaum bekannte Instrumente, Tänze und Rhythmen. Die Höfe der regierenden Salier und Staufer hielten sich die bekanntesten Virtuosen auf Fidel und Schalmei, Flöten und Harfen, Sackpfeifen und Drehleiern. Die Klöster schrieben diese Musik auf, die Nonnen griffen in mythischen Weisen ins Paradies.

Die neue CD der Capella Antiqua Bambergensis begibt sich in dieses klangliche Abenteuer und führt in eine andere Welt, die man nicht einmal erahnen konnte: Den Klang der Gotik.
In mehr als 64 Minuten Musik erklingen auf dieser CD nicht nur 20 außergewöhnliche Musikstücke aus dem Notre Dame Organum, von Guillaume Dufay, Hildegard von Bingen, Oswald von Wolkenstein, Alfonso el Sabio, dem berühmten Anonymus, sondern auch von Nora Thiele. Das 32 - seitige Booklet der CD enthält Fachaufsätze der führenden deutschen Wissenschaftler Prof. Dr. Bernd Schneidmüller , Prof. Dr. Matthias Puhle, Prof. Dr. Wolfgang Spindler und Prof. Dr. Tomas Sauer zu kulturellen Themen der Gotik.
Das Klangspektrum der verwendeten Musikinstrumente reicht von Dudelsack, Platerspiel, Hümmelchen, Portativ und Fidel, zu verschiedenen historischen Harfen, von der wunderbaren Stimme von Christine Maria Rembeck bis zu Nora Thieles facettenreicher Klangwelt der mittelalterlichen Schlaginstrumente.


 

CODEX MANESSE - Das Musik-Hörspiel zur Großen Heidelberger Liederhandschrift - 2006
von Birge Tetzner und der Capella Antiqua Bambergensis

Gesprochen von Christian Brückner u.a.

Der Codex Manesse ist die umfangreichste und wohl auch berühmteste deutsche Liederhandschrift des Mittelalters. Wer hat nicht das Bild des melancholisch in sich versunkenen Walther von der Vogelweide vor Augen, wenn er an den Minnesang denkt?

Aber wie kam es zu diesem Bildnis? Wie entstand die Handschrift? Wer waren die Auftraggeber? Welches ihr Anliegen?
Über all diese Fragen kann nur spekuliert werden, vieles liegt im Dunkeln. Doch einige Spuren bringen Licht in die Geschichte der kostbaren Liedsammlung...

Fünf Minnesänger treten in diesem Hörspiel auf: Der Tannhäuser, Neidhart, Ulrich von Liechtenstein, Otto von Botenlauben und natürlich Walther von der Vogelweide. Und mit jedem von ihnen wird ein weiterer Aspekt des mittelalterlichen (Sänger-) Daseins beleuchtet.

Versehen mit mittel- und neuhochdeutschen Zitaten aus den Liedern der Sänger und getragen von der Musik der Capella Antiqua Bambergensis gibt das Hörspiel Einblick in eine Zeit, aus der nur wenig abseits großer historischer Ereignisse überliefert ist.


CD 1: Hörspiel CD 2: Musik-CD + Multimedia-CD-ROM
Aufgenommen: 2006 in Schloss Wernsdorf von Rupert Schellenberger
Autorin, Regie: Birge Tetzner
Sprecher: Christian Brückner
Birge Tetzner
Jan Burdinski
Wolfgang Grindemann
Harry Kühn
Ulrike Hübschmann
Julia Wiedwald
Musik: Capella Antiqua Bambergensis


CRANA - Musik in einer Stadt vor 500 Jahren - 2003

Die Musiker: Prof. Dr. Wolfgang Spindler, Andreas Spindler, Anke Spindler, Thomas Zapf, Stephan Hänisch, Thomas Spindler, Eva-Maria Rusche

Ein Ausflug, fünfhundert Jahre zurück in eine unserer fränkischen kleinen Städte: Da lebt noch das volle Mittelalter. Es ist die Zeit der großen Maler, der letzten Ritter, alles in einer Welt voller Musik: Tanzmusik bei sämtlichen Festen, selbst in der Kirche, fürstliche Musik in Schloß und Burg, heitere Musik vor allem.
Genau dorthin nimmt uns eine ganz frisch aufgenommene CD mit, die innerhalb der Mauern einer uralten fränkischen Burg mit den dort lagernden Musikinstrumenten durch die Capella Antiqua Bambergensis aufgenommen wurde - abenteuerlich! Zum Rhythmus der kalbsfellbespanntet hölzernen Schlaginstrumente spielen die rabenartigen Krummhörner, kernige Flötenstimmen wechseln mit süßen Gemshörnern, mächtige Klänge bieten die Pumhard / Pommern, zum Tanz auf dem Anger rufen die Schalmeien, im Schlafgemach spielen die Zauberharfen... Der Orient mischt sich in unser Abendland, eine kostbare kleine Schloßorgel spielt einen Hochzeitsmarsch - man findet sich plötzlich in einer längst verklungenen Welt, jener vor fünfhundert Jahren.

Diese CD bietet aber noch eine Überraschung:
Auf dem PC kann man Bilder, Texte, Noten und Instrumenteanschauen und spielen lassen.


Kaiser Heinrich II. - Musik für Kaiser und Könige - 2002

Längst verklungene Musik, abenteuerliche Welt exotischer Klänge, gespielt wie vor tausend Jahren wieder auf Schalmeien, Rauschpfeifen, Gemshörnern, Harfen und Psaltern, Sackpfeifen und fränkischen Heertrommeln. Berückend schön eine anadalusische Hochzeitsmusik für Handorgel und Tablas, eigens im Sandguß hergestellt ein 14töniges Glockenspiel, ein "hölzern Gelächter" als Rhythmus-Fundament, Tanzmusik, Unterhaltungsmusik für die Kemenate, Melodien für Volk und Königshöfe: Aufgenommen in den mittelalterlichen Mauern des Schlosses von Wernsdorf und gespielt von der Capella Antiqua Bambergensis als Fundament der Landesausstellung zu Heinrich II. in Bamberg.

Die Musiker: Prof. Dr. Wolfgang Spindler, Andreas Spindler, Anke Spindler, Thomas Spindler, Markus Sperlein, Stephan Hänisch.

Das Schloßkonzert vol.1 - Die Orgel von Schloß Wernsdorf - 2001

Als noch Ritter, Grafen und Fürstbischöfe Burgen und Schlösser bewohnten, spielten dort die besonders klangschönen kleinen Schloß-Orgeln. Die Organisten dieser Zeit schufen dafür wundervolle Stücke:
Frescobaldi in Rom, Buxtehude in Lübeck, Sweelinck in Amsterdam und viel andere.
Die Musik aus diesen lang verklungenen Zeiten spielen die Organisten der Capella auf der Orgel von Schloß Wernsdorf.

Es musizieren: Eva-Maria Rusche, Teresa Werner, Salvatore Loiero, Markus Sperlein, Prof. Dr. Wolfgang Spindler

Tabalugas Zauberharfe - nach einer Idee von Peter Maffay - 1998

Die zauberhaftesten Tabaluga-Lieder in einer instrumentalen Version der ganz besonderen Art: Von der Capella Antiqua auf Tabalugas Zauberharfe und alten Instrumenten, sowie Mitgliedern der Münchner Philharmonikern gespielt.
Eine wunderschöne CD zum "Nur-Anhören", aber auch zum selber Mitmusizieren - mit Tabalugas Zauberharfe!


Die Fräuelein von Franken - nach einer Idee von Peter Maffay - 1994

Diese CD war die offizielle CD zum Jahr der Minnesänger in Franken 1994, sie enthält die lebendige Musik und Lieder des Mittelalters sowie Texte und Geschichten aus dieser Zeit.

Musikalisches Tafelkonfekt - 1993

Eine weihnachtliche CD mit Werken des 14.-17. Jahrhunderts. Herauszuheben sind die schönen vierstimmigen Gesangbuch-Sätze des Bamberger Kaplans Johann Degen, die von der Capella Antiqua Bambergensis zusammen mit den Kaiserdom Vokalisten Bamberg musiziert werden.

E Dame jolie - 1991

Musik von Rittern, Räubern, Königskindern, die "Hits" der Jahre 1300-1600, musiziert auf den vielfältigen Musikinstrumenten der damaligen Zeit wie Rauschpfeifen, Krummhörner, Pommern, Violen da Gamba, Fideln und vielen mehr.

Heitere Musik aus Alten Zeiten - 1989

Von der Subbaß-Blockflöte bis zum Garklein-Flötlein, von Platerspielen bis zu Dulcianen, von Gemshörnern und Violen da Gamba bis zu den Chalumeaux - ein abwechslungsreicher Gang durch Mittelalter und Renaissance.
Nur als LP erhältlich



Ausschnitte aus den CDs gibt es hier als MP3 zum Download.
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