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Die CAPELLA ANTIQUA BAMBERGENSIS
und PETER MAFFAY |
| Seit vielen Jahren verbindet die Capella eine ganz besondere Freundschaft mit dem Rockmusiker Peter Maffay. Begonnen hat diese mit einem kleinen Konzert der Capella aus Anlass einer Preisverleihung für das Musical "Tabaluga" im Jahre 1994. Musik und "Tabalugas Zauberharfe" waren seither immer Wegbegleiter gemeinsamer Aktivitäten: | ||||||||
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Tabalugas Zauberharfe - nach einer Idee von Peter Maffay - 1998 Die zauberhaftesten Tabaluga-Lieder in einer instrumentalen Version der ganz besonderen Art: Von der Capella Antiqua auf Tabalugas Zauberharfe und alten Instrumenten, sowie Mitgliedern der Münchner Philharmonikern gespielt. Eine wunderschöne CD zum "Nur-Anhören", aber auch zum selber Mitmusizieren - mit Tabalugas Zauberharfe! |
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Der Weg der Zauberharfe führt mittlerweile bis nach Spanien:
aus den Nürnberger Nachrichten vom 14.09.2001 von Alexander J. Wahl "Capella Antiqua Bambergensis arbeitet mit dem Rockmusiker zusammen Zauberhaftes mit Peter Maffay Gemeinsames Sozialprojekt für Kinder in Mallorca Eine Harfe für die Therapiearbeit WERNSDORF Wenn der Name Peter Maffay fällt, dann denken viele Menschen vielleicht an Titel wie Es war Sommer, an Josie oder Ähnliches den wenigsten dürfte in diesem Zusammenhang die Capella Antiqua Bambergensis in den Sinn kommen. Denn dieses Ensemble mit Sitz auf dem Schlösschen Wernsdorf bei Bamberg wurde nicht durch Deutschrock bekannt, sondern durch Musik des Mittelalters und der Renaissance, die es auf originalgetreu nachgebauten Instrumenten wieder zum Leben erweckte. Und doch eint Maffay und die Capella mehr als die Anerkennung für die künstlerische Leistung des jeweils anderen. Gemeinsam ist ihnen auch die Überzeugung von der heilsamen Wirkung der Musik auf Körper und Seele. In einem neuen, groß angelegten Sozialprojekt Maffays auf Mallorca spielen die Capella Antiqua, wie sich die kleine Besetzung der Capella Antiqua Bambergensis nennt, und deren Erfindung, die Zauberharfe eine wesentliche Rolle. Habt ihr Zeit? Ein Dienstagmorgen im August. Auf Schloss Wernsdorf klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist Peter Maffay: Habt ihr am Montag nächste Woche Zeit? Ihr müsst nach Mallorca kommen. Wir müssen etwas besprechen. Am Sonntag nach jenem besagten Anruf hatte die Capella Antiqua auf Schloss Wernsdorf noch ein Konzert zu geben, das bis 1 Uhr nachts dauerte. Dann hieß es ab nach Erfurt, denn allein von dort ging noch um 4 Uhr ein Flieger nach Mallorca. Stress pur also für die Capellisten: Wolfgang Spindler, seine Söhne Thomas und Andreas sowie Anke Flügel. Doch wenn Peter Maffay einlädt, bei einem sozialen Großprojekt dabei zu sein, dann zählt all das nicht. Maffay und seine schwarze Lederjacke. Das Klischee vom harten Rocker ist nicht neu und nicht selten so wirkungsmächtig, dass man dem Musiker vielleicht eher die obligatorische Bonzenharley und diverse Saufgelage zuschreiben würde, als soziales Engagement. Dabei fördert Maffay schon seit langem über die Tabaluga Kinder- und Jugendhilfe-Stiftung die Arbeit mit misshandelten und behinderten Kindern. Ein spanisches Pendant dazu soll nun, finanziert von der Peter-Maffay-Stiftung, auf Maffays mallorquinischer Finca in Pollenca aufgebaut werden. Neben der Arbeit mit den Kindern gilt es hier zusätzlich noch, Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn in Spanien würden behinderte Kinder nicht selten von ihren Familien schamhaft versteckt und weggesperrt, erzählt Thomas Spindler. Stattdessen soll mit den Kindern auf Maffays 140 Hektar großem Grundbesitz gearbeitet werden. Den musiktherapeutischen Teil werden dabei die Mitglieder Capella Antiqua übernehmen. Deren Kontakt zu Maffay besteht seit dem Jahre 1994. Damals begleitete die Truppe eine Preisverleihung an den Künstler anlässlich des Abschlusses der Tabaluga-Tournee. Maffay war beeindruckt. Das ermutigte die Gruppe, dem Musiker eine neue Erfindung vorzustellen: die Zauberharfe. Dabei handelt es sich um eine kleine Variante dieser seit de Altertum bekannten Instrumentengruppe. Die Besonderheit des Instruments sind die Notenblätter, die direkt unter die Saiten gelegt werden und die im Gegensatz zur gewohnten Notenschrift einen Weg durch das Musikstück vorzeichnen. Das spielende Kind (oder der Erwachsene) folgt mit seinem Zupfen diesem Weg und es erklingt die richtige Melodie. Maffay ließ sich von diesem Instrument, das auch geistig behinderte Kinder zu beherschen vermögen, schnell überzeugen: Macht was draus, lautete die Aufforderung an die Mitglieder der Capella Antiqua. So wurden die Melodien für das Tabaluga-Märchen Maffays für die Zauberharfe umgesetzt, aus der Tabalugas Zauberharfe wurde. Harfenbaukurse auf Schloss Wernsdorf ein großer Erfolg sollen künftig auch für spanische Kinder in Maffays Einrichtung stattfinden. Die Musik als Motor auch für einen Austausch der Kulturen, denn auch ein Gastaufenthalt spanischer Kinder auf Schloss Wernsdorf ist geplant. Musik soll als Hilfe zur Selbsthilfe fungieren, Kindern soziale Fähigkeiten und Vertrauen in das eigene Können und die eigenen Fähigkeiten (wieder-)geben. |
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